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Website oder Landingpage: Für welchen Zweck Sie was benötigen

Nach meinen Beiträgen zum Update von Google und der Erklärung, wie Sie mithilfe von Social Advertising mehr Traffic auf Ihre Website bekommen, stellt sich die Frage, wann Sie eine Website oder eine Landingpage nutzen sollten. Das Ergebnis dieser Entscheidung ist eine wichtige Stellschraube für den Erfolg Ihres Marketings. Warum dies so ist, erkläre ich Ihnen nachstehend genauer.

Website und Landingpage: Darum geht es überhaupt

Beide Formen haben gemeinsam, dass es sich um Seiten handelt, die mithilfe einer URL aufgerufen werden. Websites und Landingpages unterscheiden sich somit gar nicht voneinander. Nur in zwei Punkten gibt es einen Unterschied: Erstens besitzen sie einen anderen Aufbau der Seite. Zweitens haben sie nicht in jedem Fall eine URL, die mit dem Unternehmensauftritt identisch ist. Einen Überblick dazu, welche drei Merkmale Website und Landingpage besitzen, lesen Sie hier.

Grundsätzlich gilt, dass der Aufbau einer Website dabei den Interessen des Unternehmens folgt. Struktur, Inhalt und optische Gestaltung lehnen sich an die Wünsche des Kunden und sein Corporate Design an. Deshalb kann eine Website auch als Unternehmensseite angesehen werden. Der Aufbau einer Landingpage folgt dem jeweiligen Marketingziel. Das Unternehmen tritt damit als Handelnder in den Hintergrund, während die Inhalte in der auf die Bedürfnisse der Zielgruppe hin optimiert werden. Landingpages, die auch Aktionsseiten genannt werden, verfolgen immer das Ziel, die jeweilige Zielgruppe zu einer Handlung zu bewegen. Dies können beispielsweise die Anmeldung für einen Newsletter oder der Kauf eines Produkts sein.

Mehr Erfolg dank Landingpage: Diese 3 Punkte helfen dir dabei

Bereits 2012 veröffentlichte unbounce als einer der großen Serviceanbieter für Landingpages eine aus 50 Punkten bestehende Checkliste für die perfekte Landingpage. Einige Punkte dieser Liste reichen aus, um die Aktionsseite als Ausdruck der Personalisierung und des kundenzentrierten Marketings zu verstehen. Gleichzeitig zeigen diese Punkte auch den Unterschied zu einer Unternehmensseite:

  • Passt der Titel deiner Seite zu der Nachricht deiner Werbeanzeige? Diese Frage können Sie sich als Betreiber einer Website auch stellen. Allerdings ist diese in der Regel eher der Unternehmenskommunikation als der aktuellen Werbekampagne. Deshalb kommt die Website eher dem Schaufenster eines Ladengeschäfts gleich, während die Landingpage ein nur für kurze Zeit bestehender Pop Up Store ist. Die Werbeanzeige ist vergleichbar zu einem Handzettel, der an die Zielgruppe verteilt wird. Somit sollte die Werbung so gestaltet sein, dass die Zielgruppe sich angesprochen fühlt. Kommt diese dann bei dem Pop Up Store an, sollte sie sich gleich wohl fühlen und einen Wiedererkennungseffekt zum Handzettel haben.
  • Nutzt du ein relevantes und originales Bild oder Video, was die Vorteile deines Produkts beim Gebrauch zeigt? Landingpages sind demnach auch visuell anspruchsvoll. Sie bestehen oft aus großen Bildern und/oder Videos, die im Fokus stehen. Diese sollen dazu beitragen, das Bedürfnis oder das Interesse des Nutzers zu wecken. Weiterhin dienen sie dazu, Produkte zu veranschaulichen, die Nutzer vielleicht noch nicht kennen oder die für sie gar nicht begreifbar sind. Ein Beispiel dazu wären Versicherungen oder Software.
  • Hast du unterschiedliche Formate getestet, um die Länge des Textes und den Aufbau an deine Zielgruppe anzupassen? Landingpages dienen dazu, Kampagnen und Werbeinhalte mit zusätzlichem Wissen anzufüttern. Zusätzliche Informationen sollen die Neugier, die zum Klick auf eine Werbeanzeige führte, in ein Handlung führen. Dies funktioniert nur mithilfe der Conversion Optimierung. Sie dient dazu, die Inhalte und den Aufbau an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen – denn: Nur wer weiß, was der Kunde will, kann es ihm bieten.

Landingpages also ein Marketinginstrument. Sie zeichnen sich durch flexibles Handeln aus. Sie sind kundenzentriert, da sich der Aufbau an den Bedürfnissen der Kunden ausrichtet. Welche Vorteile dieses Handeln für Sie haben kann, lesen Sie hier ausführlich.

Landingpage: Diese 3 Anbieter sollten Sie kennen

Ein weiterer Unterschied zwischen Landingpage und Website besteht darin, dass Sie Ihre Landingpage nicht unter der URL Ihrer Website erreichen. Externe Dienste werden dazu genutzt, mithilfe von Vorlagen schnell und unkompliziert ansprechende Landingpages zu erstellen. Dies hilft dabei, schnell zu Ergebnissen zu kommen. Im Idealfall basieren diese auf Daten. Somit wissen Sie schneller, ob und was funktioniert – und investieren dann nur noch in die erfolgreichen Versionen Ihrer Aktionsseiten. Dies schont Ihr Budget.

Es gibt unterschiedliche Wege und Möglichkeiten, wie Sie eine Landingpage betreiben können. Nachstehend möchte ich Ihnen drei Wege kurz vorstellen, wie Sie schnell und unproblematisch zu Ihrer Aktionsseite gelangen können:

  1. Unbounce – der Big Player: Das kanadische Unternehmen ist weltweit aktiv. Besonders beeindruckend bei diesem Anbieter ist die Vielfältigkeit der Möglichkeiten. Die auf der Website präsentierten Beispiele für erfolgreiche Landingpages geben einen ersten Eindruck dazu, was für ein zielgerichtet ausgelöstes Handeln wichtig ist. Zahlreiche Case Studies erzählen die Erfolge großer Unternehmen beim Einsatz von Landingpages und ein eigene Academy lehrt alle Themen rund um das Conversion Marketing. Gerade für Nutzer mit wenig Vorerfahrung lohnt sich dieses Angebot. Die Landingpage bleibt jedoch bei Unbounce gehostet.
  2. Instapage – für Anspruchsvolle: Wer ein wenig Erfahrung in der Nutzung von Websites und deren Gestaltung hat, findet mit Instapage ein spannendes Werkzeug für die Gestaltung von Landingpages. Gerade wenn mehrere Nutzer an einer Seite arbeiten, ist die Realtime Collaboration von Instapage ein hilfreiches Mittel, um schnell Ergebnisse zu erzielen. Neben Templates lockt hier die Vielzahl der unterschiedlichen Angebote für die Integration weiterer Services wie Mailchimp oder Salesforce anspruchsvolle Nutzer. Die Landingpage bleibt jedoch bei Instapage gehostet.
  3. WordPress – für Halbprofis: Wer seine Website alleine erstellt, kann mit wenigen Handgriffen auch eine Landingpage selbst erstellen. Voraussetzung dafür ist ein wenig Ahnung zu Websites, genauer Kenntnis des Aufbaus von Landingpages und die Bereitschaft sich mithilfe von WordPress alle Integrationen selbst zu installieren. Der Vorteil dieses Handelns liegt klar auf der Hand: Wer sich für die Nutzung einer Unterdomain der eigenen Website entscheidet, verzichtet auf viel Komfort, hat jedoch den Vorteil, den Traffic dann nicht noch einmal woanders hin verlinken zu müssen. Neben der Möglichkeit mithilfe von Templates wie hier in den 20 Beispielen von t3n getan zu arbeiten gibt es auch die Möglichkeit, mithilfe so genannter PlugIns eine bestehende Unterseite zu einer Landingpage umzufunktionieren.

Wer sich eine schnelle und einfache Lösung wünscht, kann hier mit Instapage und Unbounce nichts falsch machen. Wichtiger als der Anbieter ist überdies die optische Gestaltung. Hier zählt es, die eigenen Kunden gut zu kennen, ihr Verhalten kontinuierlich auszuwerten und gleichzeitig unterschiedliche Varianten fortlaufend zu testen. Haben Sie noch Fragen zum Thema Website oder Landingpage? Sind Sie sich unsicher, welcher Weg Ihrer ist? Dann nutzen Sie die Möglichkeit und sprechen Sie mich direkt an. In der Regel antworte ich Ihnen binnen von 24 Stunden.