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Rückblick: Seminar Social Media im Versicherungsvertrieb

Vergangene Woche war es so weit: Das erste Seminar Social Media im Versicherungsvertrieb fand im Auftrag der Deutschen Makler Akademie gGmbH in Neu-Isenburg statt. Inhalt war die strukturierte Einführung in die Erstellung von Strategien für die Nutzung sozialer Netzwerke. Neben der Entwicklung von Persona standen auch Themen wie Content Marketing und Mobile Marketing auf dem Lehrplan. Im Rückblick auf das Seminar möchte ich einige Erkenntnisse noch einmal zusammenfassen:

Wie erklärt man Fachbegriffe für die es keine eindeutige Übersetzung gibt?

Onlinemarketing und damit auch Social Media Marketing sind zwei Disziplinen, deren Fachbegriffe überwiegend englischer Natur sind. Natürlich kann man viele Begriffe wie Cost per Click als Kosten je Aufruf übersetzen. Das trifft jedoch nicht auf jeden Fachausdruck zu. Gleichwohl bedeutet die Digitalisierung auch, dass viele Menschen ohne Vorkenntnisse im Onlinebereich nun Wissen erwerben möchten. Umso wichtiger ist es an dieser Stelle, wieder zu einfachen Begriffen zurückzukehren oder für komplexe Begriffe einfache Erklärungsmuster zu finden.

Gleichzeitig stelle ich mir hier selbst die Frage, welcher Weg für den Alltag der richtige ist. Wer nach einem Seminar mit anderen Mitarbeitern kommuniziert, wird dort eher auf englische Fachbegriffe treffen, da diese in aller Regel Usus sind. Deshalb kann eine Veränderung nur in der Erklärung des Wissens und der Fachinhalte stattfinden. Hier wird es noch wichtiger, mithilfe von visuellen Elementen Defintionen und Erklärungen zu erklären und eine einfache Sprache zu nutzen.

Visuell ist das neue Denken

In meinem Vortrag am 09.05.2017 in Karlsruhe bei der hallo.digital gehe ich ausführlich auf die Fähigkeiten ein, die für den digitalen Wandel benötigt werden. Eine davon ist die Visualisierung. Hierunter verstehe ich nicht nur das Erstellen von Grafiken, sondern ich meine damit, das Erkennen von Mustern und die Fähigkeit, diese Muster mithilfe von Grafiken zum Ausdruck zu bringen. Umso wichtiger ist es meiner Meinung nach, auch in Seminaren und Vorträgen eine Gestaltung vorzunehmen, die über Bilder hinaus geht.

So ist es hilfreich, komplexe Sachzusammenhänge mit schnellen und einfachen Grafiken zu skizzieren. Dazu braucht es keine Kurse zum Design von Flipcharts. Wichtiger ist die Fähigkeit dazu, ein Thema mithilfe von einfachen Grafiken und Formen selbsterklärend dazustellen. Teilnehmer können so auf dieser abstrakten Basis diskutieren und untereinander in Austausch treten.

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar

Nach einem guten Auftakt freue ich mich jedoch bereits jetzt auf den Termin im November: Am 30.1./01.12.2017 geht es für die Deutsche Makler Akademie gGmbH erneut nach Neu-Isenburg. In den Räumen der Canada Life geht es erneut um die Frage, wie man mit wenigen Handgriffen eine funktionierende Social Media Strategie entwickeln kann.

Wer sich über den Inhalt informieren möchte, kann meinen Beitrag zum Seminar hier nachlesen. Wer sich einen früheren Termin wünscht, schreibt mir bitte hier eine Nachricht.

Meine 3 Kernerkenntnisse

  1. Verstehen hat sich gewandelt: Neben einer guten Präsentation braucht es praktische Übungen und Kreativität, um Fragen anhand von Beispielen beantworten zu können. An dieser Stelle danke ich allen Teilnehmern für ein gelungenes Seminar, tolle Ideen und kreative Lösungsansätze. Ich wünsche Ihnen allen viel Spass und Erfolg bei der Umsetzung!
  2. Back to Basics: Es ist selbstverständlich geworden, sich hauptsächlich mit den neusten Trends und Ideen im Onlinemarketing zu beschäftigen. Dabei müssen auch die Grundlagen regelmässig geübt werden. Einen passenden „fit“ zwischen Zielgruppe und Produkt zu finden, kann je nach Produkt und Zielgruppe schwieriger sein als das nächste Thema für das eigene Content Marketing durch Webanalytics zu ermitteln.
  3. Spezialisierung ist Trumpf: Was ich bereits vor einigen Jahren bei Berufebilder.de schrieb, gilt nach wie vor. Die Spezialisierung auf unterschiedliche Themen und Fachbereiche ist wichtig, um Kunden und Zielgruppe genau zu kennen. Nur dann kann sich Erfolg in Beratung und Projekt einstellen.