Was mich aktuell beschäftigt

Mehr Traffic dank Werbeanzeigen?

In meinen beiden neuen Beiträgen geht es um die Frage, wie man Traffic außerhalb von Suchmaschinen generieren kann. Eigentlich ganz einfach mag so Mancher denken. Grund dafür ist das Angebot von Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken. Jeder kennt mindestens eine Erfolgsgeschichte, wie Werbeanzeigen zB bei Facebook zum Erfolg eines Unternehmens beigetragen haben. Viele haben ihre ersten Versuche in diesem Bereich hinter sich. Nicht selten waren sie wenig erfolgreich. Deshalb beschäftigt sich Teil 1 meines Beitrags mit der Frage, was Social Advertising ist.

Social Advertising: Kann ohne weiteres Wissen nicht jeder

Dabei erkläre ich grob, wie das Schalten einer Werbeanzeige schematisch funktioniert. Ausserdem gehe ich auf die 3 größten Fehler ein. Diese sind:

  • Falsche Zielgruppe: Nicht selten wird beim Schalten einer Werbeanzeige eine zu große oder zu kleine Zielgruppe ausgewählt. Deshalb sind die Streuverluste in beiden Fällen hoch: Habe ich meine Zielgruppe zu groß ausgewählt, ist sie zu unspezifisch und Nutzer finden nicht in jedem Fall das optimale Angebot für sich. Habe ich sehr sehr klein gewählt, ist sie zu spezifisch und grenzt möglicherweise Interessenten aus.
  • Zu langer Text: Werbeanzeigen müssen kurz und knackig sein. Sie brauchen strukturierende Elemente im Teaser und eine klare Handlungsaufforderung. Dabei verhilft ein passender Call to Action Button zu einer guten Conversion. Viele Werbeanzeigen scheitern, weil sie von der Sprache und den getroffenen Aussagen die eigene Zielgruppe und deren Bedürfnisse nur bedingt erreichen.
  • Bild-Text-Sprache passt nicht: Stellen Sie sich vor, Sie sehen ein Bild von einem Karibikstrand. Im Text wird Ihnen die Flucht aus dem Alltag angeboten. Sie klicken auf den Link. Es öffnet sich eine Website, die Ihnen den Ausblick über die winterliche Nordsee bei Sturm als Angebot zum Ausspannen anbietet. Würden Sie eine Buchung vornehmen? Genau so geht es Ihren Kunden, wenn der Text und Ihr Angebot von dem gezeigten Bild abweichen.

Diese Probleme hat auch Facebook erkannt. Damit Sie jetzt keine teure Werbeagentur oder einen eigenen Mitarbeiter einstellen müssen, setzt Gründer Mark Zuckerberg auf die Intelligenz der Gemeinschaft. Dies ist die Basis des Facebook Creative Hub. Diesen stelle ich in Teil 2 meines Beitrags genauer vor. Hinter dem umständlichen Namen verbirgt sich eine große Sammlung erfolgreicher Werbeanzeigen. Es ist jedoch auch möglich, eigene Werbeanzeigen einzureichen und von Anderen Feedback zu erhalten.

Facebook Creative Hub: Die größte Sammlung erfolgreicher Werbeformate

Das Portal glänzt jedoch vor allem aufgrund der gesammelten Creatives. So werden Werbeanzeigen genannt, wenn es um den grafisch-künstlerischen Teil dieser geht. Neben großen Namen werden dort eine ganze Reihe von Ideen für die unterschiedlichen Werbeformate angeboten. Somit geht es nicht nur um die größte Sammlung von Werbeanzeigen, die das Web augenblicklich anbietet. Zusätzlich kann man sich auch über neue / andere Formate informieren und eigene Ideen auf Basis der gezeigten Creatives entwickeln.

Unstrittig im Jahr 2017 ist nämlich folgendes:

  • Werbeanzeigen sind ein wichtiger Bestandteil der Distribution: Diese Feststellung gilt insbesondere für Medienhäuser. Martin Giesler schildert in seinem Newsletter diese Woche umfangreich, wieso wir die Verbreitung von Inhalten überdenken müssen, wenn wir Facebook im Medienmix nutzen wollen.
  • Werbeanzeigen haben sich genauso wie Facebook weiter entwickelt: Denken wir zurück an 2011, dann war Facebook für Viele vor allem ein Gehversuch. Nun, 2017, hat sich das Netzwerk nicht nur etabliert, sondern sich auch aus sich selbst heraus professionalisiert. Dasselbe gilt für die Werbeanzeigen.
  • Werbeanzeigen kosten Geld und werden wahrgenommen: Genauso wie Anzeigen in Tageszeitungen oder Postwurfsendungen fallen auch für Werbeanzeigen in sozialen Netzwerken Kosten an. Man kann diese Kleinstbeträge abtun oder sie wahrnehmen. Letzteres tut auch Ihre Zielgruppe, da sie im Mittel 17 mal pro Tag auf Facebook eingeloggt ist. Insofern sind Unternehmen gut beraten, dieses Verbreitungsmittel sorgfältig einzusetzen.

Sollten Sie Fragen haben oder eine konkrete Beratung benötigen, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Nehmen Sie dazu direkt Kontakt mit mir auf. In der Regel antworte ich Ihnen binnen von 24 Stunden.